Stuttgarts OB Fritz Kuhn Foto: dpa/Marijan Murat

Stolz erhebt sich der Neubau der John Cranko Schule. Nach fünf Jahren Bauzeit ist das 60 Millionen Projekt vollendet. Wie ist es geworden? Und was sagen Verantwortliche? Die „Stuttgarter Nachrichten“ geben Antworten.

Stuttgart - In der Ballettwelt ist es ein klangvoller Name: John Cranko Schule. Aus allen Erdteilen zieht es die besten jungen Tänzerinnen und Tänzer nach Stuttgart. Ihr Ziel: Über einen Abschluss an der 1971 als erste staatliche Ballettschule der Bundesrepublik Deutschland gegründeten Cranko Schule auf die großen internationalen Ballett-Bühnen zu kommen. Ein hartes Ringen, das längst auch die Ausbildungsforen selbst erfasst hat.

Porsche AG engagierte sich mit zehn Millionen Euro

Schon seit 25 Jahren wird um einen Neubau der Cranko Schule gerungen. Nun ist es soweit – nach fünf Jahren Bauzeit sollen sich im September die Türen des insgesamt 60 Millionen Euro teuren Neubaus – gemeinsames Projekt von Stadt und Land – öffnen. Zu verdanken ist dies auch dem Engagement der Freunde und Förderer der Staatstheater Stuttgart und einem Zehn-Millionen-Euro-Engagement der Porsche AG.

OB Kuhn: Stuttgart als Ballettstadt von Weltrang gestärkt

Eine neue Ära kann beginnen, Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) freut sich: „Die neue John Cranko-Schule ist ein Gewinn – für Stuttgart und das Ballett der Württembergischen Staatstheater“, sagte er den „Stuttgarter Nachrichten“. Und der OB betont: „Stuttgart wird seinen Ruf als Ballettstadt von Weltrang stärken und eine neue Anziehungskraft entfalten, und das Ballett erhält ein modernes Leistungszentrum für seine anspruchsvolle Nachwuchsarbeit, die das Rückgrat der Kompanie ist.“

Mit den „Stuttgarter Nachrichten“ näher dran

Ende gut – alles gut? Und wie ist die neue Cranko Schule auf die großen Herausforderungen von der Corona-Pandemie bis hin zum Umgang mit den Tanz-Talenten aus aller Welt vorbereitet? Die „Stuttgarter Nachrichten“ haben nachgefragt – bei politisch Verantwortlichen und engagierten Weggefährten. Interviews mit Finanzministerin Edith Sitzmann, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Stuttgarts ehemaligen Ballett-Intendanten Reid Anderson beleuchten das Projekt ebenso wie erste Einblicke in den Neubau.

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