CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl. (Archivbild) Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Südwest-CDU hat das Sondierungspapier für die kommenden Koalitionsverhandlungen mit großer Mehrheit gebilligt. Es habe keine Kritik an den bisherigen Vereinbarungen mit den Grünen gegeben.

Stuttgart - Die baden-württembergische CDU hat das mit den Grünen erarbeitete Sondierungspapier für die Koalitionsverhandlungen mit großer Mehrheit gebilligt. „Es gab nur Zustimmung“, sagte der Landesvorsitzende Thomas Strobl der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart nach einer Schalte der Gremien und den Mandatsträgern der Union im Bundestag, Landtag und Europaparlament am Samstagabend. Es habe keine Kritik an den bisherigen Vereinbarungen mit den Grünen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann gegeben.

Grüne und CDU hatten sich zuvor verständigt, Koalitionsgespräche aufzunehmen. Sie einigten sich unter anderem auf ein weitgehendes Klimaschutzprogramm und den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Das ist eine große Chance für die CDU Baden-Württemberg sich zu modernisieren“, sagte Strobl, der auch stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ist.

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In der Schaltkonferenz seien etwa 150 Funktions- und Mandatsträger vertreten gewesen, es habe allerdings keine offizielle Abstimmung gegeben. Dennoch: „Das gibt noch mal ordentlich Rückenwind für die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen“, freute sich Strobl. „Für uns sind Wirtschaft und Klimaschutz zwei Seiten derselben Medaille – deshalb wird die kommende grün-schwarze Landesregierung Ökologie und Ökonomie in einer starken Leitidee für unser Land verbinden.“

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