Farbschmierereien auf den Infotafeln im Travertinpark. Foto: Uli Nagel

Der Bezirksbeirat fordert stärkere Maßnahmen zur Beseitigung und Prävention von illegalem Graffiti. Verwaltung soll Flächen für legales Sprühen suchen.

Bad Cannstatt - Graffiti können sicher viel für ein schöneres Stadtbild beitragen. Leider sorgen sie aber auch für sehr viel Ärger und hohe Kosten, denn oftmals werden Hauswände, Mauern oder Stromkästen mit Sprüchen verunstaltet, die dann vom Besitzer entfernt werden müssen. Ein negatives Beispiel ist sicher das Alte Rathaus, das schon mehrmals mit der Farbsprühdose verunstaltet wurde. Erst vor einigen Tagen wurden wieder einmal Sprüche an der Gebäudewand zur Marktstraße hin übermalt. Eine Arbeit, die auch schon mehrfach im Unteren Kurpark erledigt werden musste. Denn auf das Fliesen-Projekt der Künstlerin Renate Esenwein haben es die „Schmierer“ seit Jahren abgesehen. Doch mittlerweile sind nicht nur die denkmalgeschützten Wände an der Brunnenanlage Opfer der Sprayer, Hausbesitzer aus der näheren Umgebung haben mit Entsetzen ebenfalls Farbschmierereien an ihren Gebäuden feststellen müssen. Das Problem: Nur selten können die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, da sie zur nächtlichen Stunde unterwegs sind. Und nicht immer sind dann aufmerksame Passanten wie vor einigen Tagen am Cannstatter Bahnhof unterwegs. Zeugen hatten der Polizei drei verdächtige Personen in Bahnhofsnähe gemeldet, die offenbar kurz zuvor an einem Treppenaufgang Graffiti angebracht haben sollen.

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