Lehrerprotest gegen das Parkraummanagement in Untertürkheim. Foto: Mathias Kuhn

Seit 1. Juli gilt das Parkraummanagement in Untertürkheim. Leidtragende sind LehrerInnen und ErzieherInnen, die im Ortskern beschäftigt sind.

Untertürkheim - Seit 1. Juli gilt das Parkraummanagement im Untertürkheimer Ortskern und im Lindenschulviertel. Seitdem gilt: Die Parkplätze im öffentlichen Straßenraum der ausgewiesenen Bewohnerparkgebiete sind gebührenpflichtig. Wer in den Bereichen parken will, muss einen Parkschein lösen. Anwohner sind davon ausgenommen. Anwohner, die sich einen Bewohnerparkausweis für 30,70 Euro Jahresgebühr zugelegt haben, müssen die Fahrscheinautomaten nicht füttern. Alle anderen müssen teilweise tief in die Tasche greifen. Elf Parkminuten kosten 20 Cent. Für zwei Stunden sind 2,20 Euro fällig, ein Tagesticket schlägt mit 10, 30 Euro zu Buche. Die neue Regelung zeigt Erfolge: Bis Ende Juni waren sowohl im Ortskern als auch im Lindenschulviertel reguläre Stellflächen Mangelware, oftmals wurden Autos deswegen verkehrswidrig in Kurvenbereichen oder vor Hofeinfahrten abgestellt. Nachdem die MitarbeiterInnen des Ordnungsamts regelmäßig Knöllchen verteilen, gibt es nun genügend Parklücken. „Bisher haben hier Mitarbeiter des Motorenwerks ihre Fahrzeuge abgestellt, jetzt finden auch wir Anwohner einen Parkplatz in der Nähe unserer Wohnung“, freut sich eine Bewohnerin der Wallmerstraße darüber, dass die Fremdparker verdrängt wurden.

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