Demonstration am 22. November auf dem Stuttgarter Schlossplatz: Die Unternehmen sollen die Situation nicht zu immer mehr Sparprogrammen nutzen, fordert die Gewerkschaft. Foto: Leif Piechowski

Vor Beginn der Tarifrunde in der Metallindustrie hatte die IG Metall von den Arbeitgebern verlangt, auf die Mitgliedsfirmen einzuwirken – damit diese vorerst keine harten Sparprogramme mehr beschließen. Die Umsetzung dieser Forderung ist bemerkenswert.

Stuttgart - Tarifpolitik lebt von der Symbolik, das ist bekannt. In der vorgezogenen Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie zeigt sich dies von einer besonderen Seite: Seit Bekanntgabe des Moratoriums am 24. Januar hat die IG Metall die Gegenseite bedrängt, die auf Sparkurs befindlichen Unternehmen während der Verhandlungen zum Innehalten zu bewegen – nur dann sei die Gewerkschaft ihrerseits zum Stillhalteabkommen bereit. „Wir erwarten, dass die Arbeitgeberverbände ihre Bereitschaft erklären, auf ihre Mitgliedsfirmen einzuwirken, während des Moratoriums auf die einseitige Ankündigung von Personalabbaumaßnahmen, Produktverlagerungen und Standortschließungen zu verzichten“, sagte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann.

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