Jonathan Heckert gehört zu den Gesichtern der Stuttgarter Bewegung. Der 18-Jährige hat gerade sein Abitur gemacht. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Es ist still geworden um die Fridays-for-Future-Bewegung. Ein Paukenschlag ist nun das Treffen von Kanzlerin Angela Merkel mit vier Aktivistinnen am Donnerstag. Doch wie geht es eigentlich den Aktivisten in Stuttgart?

Stuttgart - Zwei Jahre ist es her, dass die Schwedin Greta Thunberg ihren Schulstreik für den Klimaschutz begann. Aus dem Protest einer Schülerin wurde in kurzer Zeit eine weltweite Bewegung – die auch Menschen in Stuttgart begeisterte. Doch die Corona-Pandemie setzte den Streiks in der Landeshauptstadt ein jähes Ende. Seither scheinen die Proteste vermeintlich eingeschlafen zu sein. Doch der Eindruck täuscht: „Uns geht es aktuell so gut wie noch nie“, sagt Jonathan Heckert. Der 18-Jährige ist seit Beginn der Fridays-for Future-Proteste in Stuttgart engagiert. „Wir haben die Zeit genutzt, um uns zu vernetzen“, berichtet Heckert. Während der Streik-Hochphase sei dafür kaum Zeit geblieben. „Davor waren wir auf uns alleine gestellt, jetzt haben wir uns mit Organisationen und Bündnissen zusammengetan.“

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