Die RotenbergerInnen ärgern sich darüber, dass der Hang an der Rainstraße nur ungenügend gepflegt wird. Bäume und Büsche verhindern die Aussicht ins Tal. Foto: Mathias Kuhn

Seit Jahren beklagen die Rotenberger, dass Bäume und Sträucher an der Rainstraße den Panoramablick ins Tal verhindern. Sie schlagen eine Schafbeweidung vor.

Rotenberg. - Vor wenigen Wochen haben Beschäftigte eines von der Stadt beauftragten Gartenbauunternehmens den Hang direkt unterhalb der Rainstraße mit schwerem Gerät bearbeitet. Für die AnwohnerInnen zunächst ein Hoffnungsschimmer. Seit Jahren kämpfen sie dafür, dass die Stadt auf ihrem städtischen Grundstück zwischen Rain- und Württembergstraße etwas gegen den Wildwuchs unternimmt. Das Ergebnis der Arbeiten war jedoch ernüchternd. Auf einer etwa vier Meter breiten Streifen haben die MitarbeiterInnen die Brombeerhecken gerodet und nach Hinweisen der Anrainer das Schnittgut komplett abtransportiert. „Jetzt haben wir am Rand eine abgemähte Fläche, in dem Papier- und anderer Müll auf dem Boden liegt, den die PassantInnen im Sommer in die Hecken werfen. Dahinter beginnt wieder die Wildnis. Wir sind ein Ausflugsort. Die Rainstraße ist als schützenswerte Panoramastraße ausgewiesen, aber sie bietet keinen Ausblick ins Tal“, ärgert sich Anwohnerin Rose Hoffmann. Mit ihren Blumenpflanzaktionen kümmert sich Hoffmann ehrenamtlich darum, dass der Ortskern zum Verweilen und die Umgebung genießen einlädt. In wenigen Monaten sei der Streifen sicher wieder durch die Hecken zugewuchert, ahnen die AnwohnerInnen aus Erfahrung.

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