Der Plenarsaal des Bundestages in Berlin. Foto: dpa/Jörg Carstensen

Jede Wahlrechtsreform hat Nachteile. Der Imageschaden für den Bundestag wäre bei einem neuerlichen Scheitern der Reform viel größer. Nun ist Zeit zu handeln, meint unser Redakteur Christopher Ziedler.

Berlin - Den meisten Bundestagsabgeordneten ist es peinlich, einem viel zu großen Parlament anzugehören, das sich bald noch weiter aufblähen könnte. Handlungsdruck existiert schon lange, verschiedene Reformkonzepte der Opposition und der mitregierenden Sozialdemokraten liegen ebenfalls auf dem Tisch – eine Wahlrechtsreform scheiterte bisher vor allem an Uneinigkeit in der Unionsfraktion. Die Platzhirsche bei den Direktmandaten, vor allem die christsozialen, wollten partout nicht über eine Reduzierung der Wahlkreise mit sich reden lassen.

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