Es kann nur besser werden für die Commerzbank – verspricht der neue Chef. Foto: AFP/Armando Babani

Der neue Vorstandschef der Commerzbank verspricht die konsequente Umsetzung des Sanierungskurses: Nach einem Milliardenverlust steht nun der Abbau von 10 000 Stellen und Filialschließungen an. Doch Kosten senken reicht nicht, sagt Manfred Knof.

Frankfurt - Die Commerzbank soll durch den radikalen Sparkurs „möglichst schnell“ für eine profitablere Zukunft fit gemacht werden. „Wenn wir die Bank zukunftssicher aufstellen wollen, müssen wir sie grundlegend restrukturieren“, sagte der seit Jahresanfang amtierende Vorstandsvorsitzende Manfred Knof bei seinem ersten öffentlichen Auftritt auf der Bilanzpressekonferenz. Er habe Erfahrung in umfassenden Restrukturierungen, sagte der Manager, der zuvor das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank geleitet hatte. Künftig wolle man Profitabilität vor Wachstum stellen, zudem solle die Bank „digitaler“ werden. Kosten senken reiche nicht, man müsse auch eine neue Strategie entwickeln, sagte Knof und kündigte weitere Änderungen in den nächsten Wochen an. Dazu wird unter anderem ein neues „Preismodell“ auch für Privatkunden gehören – die Zeiten des kostenlosen Girokontos der Commerzbank könnten dann vorbei sein.

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