Immer wieder gibt es auch heute noch Masern-Ausbrüche – im vergangenen Jahr etwa auf den Philippinen. Viele Menschen starben Foto: dpa/Alejandro Ernesto

Auch der Erreger der Masern ging von Tieren auf den Menschen über – vor 2500 Jahren. Was diese Geschichte mit der Entwicklung des neuartigen Coronavirus gemein hat. Und was sich daraus lernen lässt.

Berlin - Die Covid-19-Pandemie ist keineswegs die erste Virus-Infektion, die von Tieren auf Menschen übergesprungen ist – und seither die Welt in Atem hält: Auch das Masern-Virus entstand vor bereits 2500 Jahren in Tieren, genauer: In Rindern. Das berichten Ariane Düx und Sébastien Calvignac-Spencer vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gemeinsam mit 19 Kollegen jetzt in der Fachzeitschrift Science. Als dieses Virus damals wohl kurze Zeit später auf den Menschen übersprang, entpuppte sich die Infektion als alles andere als eine harmlos Kinderkrankheit: Vor der Zulassung der ersten Impfstoffe in den 1960er Jahren starben jedes Jahr weltweit einige Millionen Menschen an Masern.

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