Bundestrainer Simon Schirle überprüft die Leistungen seiner Sportler Julian Schmidt, Nadja Pries und Stefan Heil (von links) beim Start. Foto: /Torsten Streib

Die BMX-Bundeskader-Athleten dürfen wieder auf die Bahn

Bad Cannstatt - Die mächtige Supercross-Anlage auf dem Gelände des VfR Cannstatt wirkt derzeit auf den ersten Blick menschenleer. Einzig ein immer wiederkehrender Knall ist zu hören. Bei näherem Betrachten fallen einem am Ende der Strecke auf der größten Erhöhung, der Startrampe, ein paar BMX-Fahrer auf. Insgesamt sind es vier in Trikots plus einem Mann mit einem Tablet in der Hand. Bei Letzterem handelt es sich um Simon Schirle, den Nationaltrainer der BMX-Fahrer. Seit 17. April dürfen die ausnahmslos Bundeskader-Athleten wieder auf die 432 Meter lange Bahn, das rasante Gefühl ihres Sports in nahezu vollen Zügen wieder genießen – mit diversen Auflagen. Jeder Sportler müsse vor dem Training einen Fragebogen ausfüllen, in dem er angibt, ob er Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten gehabt, Halsweh, Kopfweh, Fieber oder andere Symptome habe. „Wird eine Sache mit ja angekreuzt, dann geht es nicht aufs Rad und auf die Bahn, sondern ab ins Auto und direkt zur Uniklinik nach Tübingen, wo der Sportler dann auf das Virus getestet wird“, sagt Bundestrainer Simon Schirle. Darüber hinaus herrschen strenge Desinfektionsregeln, beispielsweise wird die Langhantel an der Strecke stets aufs Neue eingesprüht, wenn sich die Sportler die Gewichte sozusagen in die Hand geben. Geduscht und umgezogen wird sich zu Hause.

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