Neben dem Tierschutz müssen Veterinäre vor allem im Auge behalten, dass das Fleisch einwandfrei ist. Foto: dpa

Derzeit scheinen viele Veterinäre in den Schlachthöfen überfordert und verunsichert zu sein, meint Redakteur Thomas Faltin. Sie werden allerdings bei ihrer schwierigen Arbeit weitgehend allein gelassen.

Stuttgart - Sollte nur halbwegs stimmen, was Tierärzte teils offen, teils unter der Hand aus den Schlachthöfen erzählen, dann kann man die Veterinäre dort nur bedauern: Sie sind Mädchen für alles, werden aber von den Mitarbeitern argwöhnisch beäugt und von ihren Vorgesetzten oft im Stich gelassen. Es spricht Bände, dass Agrarminister Peter Hauk (CDU) suggeriert, bei 100-Prozent-Kontrollen wie in den Schlachthöfen dürften Tierschutzverstöße nicht passieren. Damit lässt er seine Mitarbeiter im Regen stehen. Dabei könnte er nach ein, zwei Gesprächen wissen, was vor Ort los ist.

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