Durchbruch mit dem dritten Roman: Iris Wolff Foto: Falko Schubring

So schön hat noch niemand Geschichte zum Schweben gebracht. Höchste Zeit, die Freiburger Autorin Iris Wolff zu entdecken. Am Montag bekommt sie in Stuttgart den Thaddäus-Troll-Preis verliehen.

Stuttgart - Dazu sind Literaturpreise da. Um das Verborgene ans Licht zu heben. Vermutlich wäre dieses schmale Bändchen auf Nimmerwiedersehen vom schnelllebigen Buchmarkt verschluckt worden, wären in diesem Jahr nicht gleich zwei Jurys bei ihren Schürfarbeiten im literarischen Strom der Zeit auf den funkelnden Fund gestoßen. Denn in den vier Erzählungen, aus denen der Roman „So tun, als ob es regnet“ von Iris Wolff besteht, kristallisiert in poetischer Klarheit ein Jahrhundert, wie man es so noch nicht gesehen hat. An diesem Montag erhält die 1977 in Hermannstadt geborene Autorin in Stuttgart den Thaddäus-Troll-Preis, am vergangenen Sonntag wurde sie mit dem Marie-Luise-Fleißer-Preis ausgezeichnet, eine Ehre, die sie mit der aus derselben Gegend stammenden Literaturnobelpreis-Trägerin Herta Müller teilt.

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