Es gilt als unwahrscheinlich, dass der traditionelle große Umzug durch die Stuttgarter Innenstadt – wie zuletzt im Februar 2020 – stattfinden wird. Foto: Lichtgut// Leif Piechowski

Kein Rathaussturm am 11.11., keine Prunksitzungen, keine Umzüge: Die fünfte Jahreszeit fällt in Stuttgart weitestgehend aus. Kleine Hoffnungsschimmer bleiben aber.

Stuttgart - Normalerweise würde an diesem Mittwoch einer der Stuttgarter Bürgermeister vergeblich versuchen, sein Rathaus zu verteidigen. Schließlich ist am 11. 11. um 11.11 Uhr der Start in die neue Karnevalssession. Doch diesmal ist alles anders. „Wir haben wegen der Coronavorschriften alle Veranstaltungen für dieses Jahr abgesagt und lassen das Häs erst einmal im Schrank“, sagt Anita Rösslein, die Präsidentin des Fest-Komitees Stuttgarter Karneval. Es wird also keine Inthronisierungen von närrischen Regenten und auch keine Prunksitzungen geben. Bei den Schwarzen Störchen, denen Anita Rösslein als Präsidentin vorsteht, wird in diesem Jahr ebenfalls keine Prinzessin gekürt. Alles was den Karneval ausmacht – also große Menschenansammlungen, schunkeln, singen und Ausgelassenheit –, ist in der Pandemie nicht denkbar. Für die Narren ist schon vor Aschermittwoch fast alles vorbei.

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