Am Friedhof wird das Provisorium durch eine Mauer ersetzt. Foto: /Edgar Rehberger

Knapp sechs Jahre hatte das Provisorium am Friedhof Münster Bestand. Jetzt wurde der Bauzaun entfernt, entsteht eine Mauer, die sich an die bestehende Mauer einfügt. Immer wieder war die Maßnahme verschoben worden.

Münster - Das Warten hat ein Ende und das Provisorium am Friedhof in der Burgholzstraße ausgedient. Vor knapp sechs Jahren wurden Teile der Friedhofsmauer durch einen Bauzaun ersetzt. Er sollte die einsturzgefährdete Mauer sichern. Das Provisorium hatte lange Bestand. Immer wieder wieder hakte der Bezirksbeirat nach – und wurde vertröstet. Der Bauzaun soll die einsturzgefährdete Mauer sichern, der Schaden ist natürlichen Ursprungs. Durch den Zaun war die Verkehrssicherheit gewährleistet. Im Doppelhaushalt 2018/19 sollte die Sanierung aufgenommen werden, wegen Dringlichkeit anderer Maßnahmen wurde sie jedoch verschoben. Dann hieß es, 2019 solle der Bauzaun verschwinden, wieder wurde die Maßnahme verschoben, zwingender Handlungsbedarf bestehe nicht, die Mauer sei sicher. Im vergangenen Jahr hat die CDU wieder nachgefragt und einen zeitnahen Wiederaufbau gefordert.

In der Oktobersitzung teilte dann Bezirksvorsteherin Renate Polinski dem Bezirksbeirat mit, dass die Arbeiten für die defekte Friedhofsmauer „demnächst ausgeschrieben werde“. Das neue Teilstück werde in den Bestand verzahnt und farblich angepasst, so dass es wieder ein einheitliches Bild gibt. Die Kosten werden aus den Mitteln des Doppelhaushaltes zur Verfügung gestellt. mit äußert.

Jetzt haben die Arbeiten begonnen, das Provisorium ist entfernt, eine Baustelle eingerichtet. Die erforderliche Tragwerksplanung liegt vor, ein Architekt wurde mit der fachlichen Baubegleitung beauftragt. Bis zu Fertigstellung ist der Zugang zum Friedhof etwas erschwert.

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