Der Bauzaun am Friedhof in der Burgholzstraße. Foto: /ede

Seit fünf Jahren hat der Bauzaun am Friedhof Münster Bestand. Gedacht als Provisorium wurde die Mauersanierung immer wieder verschoben. Der Bezirksbeirat wird immer wieder vertröstet.

Münster - Vor mehr als fünf Jahren wurden Teile der Friedhofsmauer an der Burgholzstraße durch einen Bauzaun ersetzt, gedacht als Provisorium. Doch das Provisorium hat noch immer Bestand. Immer wieder wurde der Bezirksbeirat vertröstet. Die CDU im Bezirksbeirat Münster hat jetzt einen erneuten Versuch gestartet und einen Antrag an die Verwaltung gestellt. Gefordert wird darin ein Bericht über den Sachstand der Wiederherstellung der Friedhofsmauer sowie den zeitnahen Wiederaufbau. „Der provisorische Bauzaun ist kein Dauerzustand und stört trauernde Angehörigebei einem Besuch auf dem Friedhof“, wird der Antrag der Christdemokraten begründet. „Der jetzige Zustand ist eines Friedhofs und der Verstorbenen unwürdig.“

Der Bauzaun soll die einsturzgefährdete Mauer sichern, der Schaden ist natürlichen Ursprungs. Durch den Zaun ist Verkehrssicherheit gewährleistet. Im Doppelhaushalt 2018/19 sollte die Sanierung aufgenommen werden, wegen Dringlichkeit anderer Maßnahmen wurde sie jedoch verschoben. Dann hieß es, 2019 solle der Bauzaun verschwinden, wieder wurde die Maßnahme verschoben, zwingender Handlungsbedarf bestehe nicht, die Mauer sei sicher. Dem Vernehmen nach ist der September im Gespräch. Doch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt gab trotz Zusage bislang keine Stellungnahme ab.

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