Das Dach des künftigen Durchgangsbahnhofs nimmt langsam Formen an. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Fraktion Die Linke im Bundestag ist mit dem Versuch gescheitert, einen Baustopp bei Stuttgart 21 zu erreichen. Die Grünen enthalten sich der Stimme.

Stuttgart - Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat für ihren Vorstoß, die Arbeiten an Stuttgart 21 einzustellen oder zumindest für die Dauer von Alternativprüfungen auszusetzen, keine Mehrheit gefunden. Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und AFD folgte der Bundestag der Empfehlung des Verkehrsausschusses, den Antrag der Linken abzulehnen. Die Bundestags-Grünen enthielten sich der Stimme. Bei der Plenarsitzung in der vergangenen Woche hatte Sabine Leidig (Die Linke) für den Antrag geworben. Natürlich gebe man dem Ausbau der Eisenbahn den Vorzug vor dem der Autobahnen. Aber es sei „völlig klar, dass, obwohl wir mehr Bahninfrastruktur brauchen, nicht jedes Projekt, das viele Milliarden Euro kostet, sinnvoll ist, und deshalb fordern wir auch für Stuttgart 21 ein Moratorium, damit die interessanten Vorschläge für eine bessere und nachhaltige Nutzung geprüft werden können, bevor noch mehr Milliarden in diese Baugrube versenkt werden“.

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