Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will sich erst nach den Gremiensitzungen seiner Partei an diesem Montagmittag zu den schlechten Ergebnissen seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz äußern. Foto: dpa/Marcel Kusch

Amtsboni und die Maskenaffäre reichen vielen in der CDU nicht als Erklärung für die herbe Doppelniederlage. Die Kür des Kanzlerkandidaten der Union scheint plötzlich offener zu sein als vor dem Debakel in den „ehemaligen Stammländern“.

Berlin - Das Superwahljahr hat für die Partei, die auch nach der Ära Angela Merkel aus dem Kanzleramt heraus regieren will, denkbar schlecht angefangen. Beim Parteitag Mitte Januar, der Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet zum Vorsitzenden kürte, träumte die CDU noch davon, bald zwei weitere Länderchefs stellen zu können. Seit Sonntag ist dieser Traum nicht nur endgültig ausgeträumt, die historisch schlechtesten Ergebnisse in den früheren Parteihochburgen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kratzen weiter am Ruf der CDU, speziell in Krisenzeiten eine Art natürliche Regierungspartei zu sein. Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen spricht von „ehemaligen Stammländern“.

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