Michael Schneider, der kommissarische Leiter des Wirtemberg-Gymnasiums und Sekretärin Susanne Föll bereiteten – coronakonform – am Dienstag früh die Mappen mit den Deutsch-Abitur-Aufgaben vor. Foto: Mathias Kuhn

Das diesjährige Abitur unter besonderer Bedingung begann am Dienstag mit dem Fach Deutsch. Fast sechs Stunden Prüfungsstress mit Maske. Wer wollte, konnte einen Tag zuvor einen Corona-Schnelltest machen.

Untertürkheim - Abitur bedeutet für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer eigentlich genug Stress. Dieses Jahr kommen weitere Herausforderungen auf alle zu: Reifeprüfung unter Corona-Bedingungen plus erstmals gemäß der neuen Abiturverordnung. Traditionell beginnen die Abiturprüfungen an den Gymnasien mit dem Fach Deutsch. 26 der 68 AbiturientInnen des Wirtemberg-Gymnasiums hatten sich für die schriftliche Deutschprüfung entschieden. Im Untertürkheimer Rektorat herrschte am Dienstag deswegen bereits vor 6 Uhr Anspannung. „Die Themen für die Deutsch-Prüfung bekommen wir erst heute vom Kultusministerium online zugeschickt. Sie sind doppelt verschlüsselt“, erzählt der kommissarische Leiter des Wirtemberg-Gymnasiums, Michael Schneider. Für die LehrerInnen und das Rektoratsteam beginnt dann der Wettlauf mit der Zeit. Aus sechs Prüfungsaufgaben wählt die Fachlehrkraft drei aus, die dann zuerst kopiert, zusammengetackert und für jeden Prüfling in eine Mappe gelegt werden. Diese wird ihm um 9 Uhr vorgelegt. „Die Schülerinnen und Schüler müssen sich dann für eines der drei Themen entscheiden und dieses bearbeiten“, sagt Schneider.

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