Polens Premier Mateusz Morawiecki präsentiert den Bericht zu den von Deutschland angerichteten Kriegsschäden. Foto: //D. Burzykowski

Obwohl Deutschland endlich Polens Russlandskepsis teilt, werden die Beziehungen nicht besser, sondern schlechter. Die rechtsnationale Regierung in Warschau verlangt Kriegsreparationen in Höhe von 1,3 Billionen Euro.

Jemand wie Marek Prawda leidet in diesen Tagen an seinem Land und seiner Regierung. Vor wenigen Jahren noch hat er sie selbst vertreten, erst als Botschafter in Berlin, dann in Brüssel – bis er geschasst wurde, weil die deutschfreundlichen Ansichten des ehemaligen Leipziger Studenten nicht mehr zu den neuen Mehrheitsverhältnissen in seiner Hauptstadt passten. „Nicht alle Polen denken so“, sagt er nun an diesem milden Septembertag fast flehentlich in einem Warschauer Hotel: „Geben Sie das andere Polen nicht auf!“

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