Der Landwirt kann die Wiese bei Donaueschingen fast komplett nutzen. Foto: Solverde

Innovative Fotovoltaikanlagen versuchen die Sonne zu überlisten und wollen zugleich Landwirtschaft und Energiewende versöhnen – denn die Fläche kann weiter fast vollständig genutzt werden. Selbst auf Baggerseen schwimmen mittlerweile Solarmodule.

Donaueschingen - Auf den ersten Blick sieht es aus, als hätten die Handwerker bei der Installation alles falsch gemacht: Auf einer Wiese bei Donaueschingen hat man die vielen Solarpanels der Freilandanlage nicht wie üblich nach Süden, zur Sonne hin, geneigt, sondern genau senkrecht aufgestellt und noch dazu in Ost-West-Ausrichtung. Was soll das denn? Doch in Wirklichkeit handelt es sich bei der Anlage der Solverde Bürgerkraftwerke mit ihren rund 11 000 Modulen auf 14 Hektar Fläche um ein bundesweites Pilotprojekt, auf das Politiker und Solarexperten große Hoffnungen setzen. Kein Wunder, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) persönlich zur Einweihung vor wenigen Wochen gekommen war. „Diese Art der Agro-Fotovoltaik hat das Zeug, zu einem wichtigen Baustein für die Energiewende zu werden“, sagte er.

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