Der Verfassungsgerichtshof hat kleinen Parteien Recht gegeben. Foto: dpa/Marijan Murat

Der AfD-Bewerber erhält bei der Wahl zum Verfassungsgerichtshof mehr Ja-Stimmen, als seine Partei Abgeordnete hat. Die SPD ist empört, die Grünen versichern, den Kandidaten nicht gewählt zu haben.

STUTTGART - Zwei mal ist Matthias Gärtner durchgefallen, beim dritten Mal hat es dann geklappt. Der Kandidat der AfD-Landtagsfraktion ist nun Mitglied des baden-württembergischen Verfassungsgerichtshofes. 37 Ja-Stimmen hat der Mann bekommen, der nach Angaben des AfD-Kreisverbandes Heilbronn als Unternehmensberater tätig ist. 32 Abgeordnete stimmten mit Nein. Da die AfD nur 17 Parlamentarier im Landtag stellt, müssen auch Vertreter der anderen Parteien für Gärtner gestimmt haben. Wer das war, bleibt bei einer geheimen Wahl im Dunkeln. CDU-Fraktionschef Manuel Hagel erklärt gegenüber unserer Zeitung das Vorgehen seiner Fraktion: Man habe sich darauf geeinigt, sich zu enthalten.

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