Die Verbandsliga-Turner der WTG Heckengäu II dominierten am Barren: Tim Berger legte eine saubere Präsentation hin. Foto: Georg Hrivatakis

Trotz des Fehlens von zwei wichtigen Turnern liefert die Verbandsliga-Riege der WTG Heckengäu bei der Niederlage gegen das Turn-Team Staufen einen starken Wettkampf. Das Bezirksliga-Team unterliegt noch knapper.

Am Wochenende sind die drei Mannschaften der WTG Heckengäu auswärts angetreten. Das Verbandsliga-Team musste sich beim Turn-Team Staufen mit 33:36 geschlagen geben. Die WTG III in der Bezirksliga bot eine starke Leistung gegen die SV Böblingen, verlor jedoch knapp mit 255,15:256,50 Punkten. Die junge Kreisligamannschaft zeigte eine Verbesserung gegenüber dem Testwettkampf und gewann beim TSV Haiterbach 202,2:196,65.

Bei der WTG II standen die Vorzeichen schlecht. In Jan Griesmeier und Julian Bleicher fehlten in Süßen zwei wichtige Akteure für das Duell mit dem Tabellenführer. In der ersten Wettkampfhälfte präsentierte sich das Team gut: Der Boden wurde dank Peter Knemeyer und Luis Weiß, die beide vier Scorepunkte holten, 8:2 gewonnen. Knemeyer und Deniz Bulut lieferten fünf und vier Scorepunkte am Pauschenpferd.

An den Ringen gab es den ersten Dämpfer für Kapitän Julius Hottmann. Sein Team musste drei Punkte abgeben, obwohl hochwertige Übungen präsentiert wurden. Doch die Gastgeber aus Süßen zeigten erstmals ihre Klasse. War es die Motivation von Staufen oder ein unachtsamer Moment der WTG: Am Sprung gelang den Gastgebern der nächste Gerätesieg mit 3:1. Beide Mannschaften waren gleichauf und die Riege aus dem Heckengäu zelebrierte eine Barrenshow, die 10:0 endete. Jedoch machte sich das Fehlen der beiden Topscorer am Reck bemerkbar und die Staufener nutzten dies aus.

WTG liegt nun auf Platz drei

Mit fast unglaublichen 17:0 Scorpunkten untermauerte das Team vom Fuße der Alb die Ambitionen, die Tabellenspitze weiter zu dominieren – und sie holten sich den Sieg schließlich mit 36:33. „Es war ein guter, fast fehlerfreier Wettkampf, den wir aber am Reck durch nicht verbandsligataugliche Übungen verloren haben“, stöhnte WTG-Kapitän Hottmann, dessen Team auf dem dritten Platz in der Verbandsliga steht.

1,35 Punkte fehlen WTG-III-Riege

Im Vergleich zum Ligaauftakt, bei dem die Bezirksliga-Mannschaft mit Personalnot zu kämpfen hatte, gelang ihr gegen die SV Böblingen ein starker Wettkampf, wenngleich die Mühen nicht mit einem Sieg belohnt wurden. Zwei vermeidbare Stürze am Boden verhinderten den möglichen Erfolg, David Seifert Baldovi gelang eine sehenswerte Übung, die durch Schrauben und Salti geprägt war (12,75 Punkte). Nach dem Rückstand arbeitete sich die Riege sukzessive heran. Am Pauschenpferd, den Ringen, dem Barren und dem Reck trumpfte sie auf. Die beste Übung am Pauschenpferd trug WTG-Turner Yannick Kellenberger (11,10 Punkte) bei. An den Ringen (12,05) und dem Barren (11,75) führte kein Weg an Kapitän Max Eisele vorbei, der jeweils die Höchstwertung erzielte. Zum Abschluss präsentierte Lars Schwandt am Reck die beste Übung (10,15), doch es reichte nicht. Die SV-Riege lag beim 256,50:255,15 mit nur 1,35 Punkte vorn.

Die Kreisliga-Riege war zu Gast beim TSV Haiterbach. Im ersten Saisonwettkampf überzeugte das Team um Kapitän Matti Sabir an den ersten drei Geräten, die souverän gewonnen wurden. Doch Haiterbach kämpfte sich zwar heran, die WTG brachte ihren Vorsprung ins Ziel und siegte 202,2:196,65.