Bereits seit Mitte März ebbt die Grippewelle ab. (Symbolfoto) Foto: dpa/Maurizio Gambarini

Die Grippewelle in Deutschland ist vorbei. In der ersten Aprilwoche seien positive Testergebnisse auf rund ein Prozent gesunken, das teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) mit.

Berlin - Die Grippe macht Deutschland kaum noch zu schaffen. Positive Testergebnisse seien in der ersten Aprilwoche auf rund ein Prozent gesunken, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) mit. In der Vorwoche hatte dieser Wert noch bei acht Prozent gelegen. Allerdings schickt für Deutschland nur eine Auswahl von rund 500 Arztpraxen Tests an das RKI. Die Ergebnisse werden später hochgerechnet.

Die Grippewelle ebbt bereits seit Mitte März ab. Sie dauerte rund elf Wochen. Nach den ersten Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft haben insgesamt rund 4,3 Millionen Menschen wegen Influenza eine Haus- oder Kinderarztpraxis aufgesucht.

Seit Anfang Oktober wurden insgesamt 411 Todesfälle mit Influenzavirusinfektion an das RKI übermittelt. 86 Prozent der Gestorbenen waren 60 Jahre oder älter, ein großer Teil war über 80 Jahre alt.

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