Viele Schüler haben sich an den Unterricht mit Maske gewöhnt. Foto: dpa/Gregor Fischer

Für die Aufgabenverteilung bei der Abwicklung der Corona-Fälle gibt es keinen Plan B. Das Schulamt Stuttgart will gegen Unterrichtsverweigerer vorgehen.

Stuttgart - Wie sollen Schulen die Abwicklung von Corona-Fällen handhaben, wenn die Fallzahlen weiter steigen? Diese Frage blieb auch im Schulbeirat der Stadt unbeantwortet. „Das Infektionsgeschehen an den Schulen gestaltet sich nicht dramatisch, aber lebhaft“, sagte Bildungsbürgermeisterin Isabel Fezer (FDP) – „wir können sie immer noch guten Gewissens auflassen“. Die Zahl der Schulen, an denen es aktuell Corona-Fälle gebe, sei auf 80 gestiegen, bei den Kitas seien es 35. „Uns beschäftigt die Situation an den Schulen und Kitas massiv“, berichtete Cordelia Fischer, die Sachgebietsleiterin für Kinder- und Jugendgesundheit beim Gesundheitsamt. Dabei liege die Zahl der Schüler, die sich seit den Sommerferien mit Corona infiziert haben, „deutlich unter einem Prozent.“ An stärker betroffenen Schulen betrage der Anteil der Infizierten maximal zwei Prozent.

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