Im Literaturmuseum der Moderne feiert man Hölderlins 250. Geburtstag unter anderem mit diesem Postkartengruß aus der letzten Marbacher Jubiläumsausstellung an Paul Celan. Weitere Eindrücke finden Sie in unserer Bildergalerie. Foto: DLA-Marbach

Wie sich der Herzschlag im Ansturm lyrischer Schönheit verändert, wie die Augen einen Text abtasten und was unsere Stimme mit ihm veranstaltet: all dies macht die sehens- und fühlenswerte Ausstellung „Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie“ im Literaturmuseum der Moderne erlebbar.

Stuttgart - Unter den Institutionen, für die das derzeitige Distanzgebot zum Problem werden könnte, wäre einem das Literaturmuseum der Moderne in Marbach vielleicht nicht als erstes eingefallen. Was daran liegen mag, dass Literaturausstellungen immer noch im Verdacht stehen, vor allem ein Fall für einen überschaubaren Kreis von Liebhabern und Kennern zu sein. Doch abgesehen davon, dass diese Erwartungshaltung schon lange nicht mehr dem entspricht, was auf der Schillerhöhe tatsächlich geboten wird, ist Marbach von der Corona-Krise besonders hart getroffen worden, weil hier eine auf Hölderlins 250. Geburtstag am 20. März ausgerichtete Ausstellung wenige Tage vor der feierlichen Eröffnung durch den Bundespräsidenten in einen pandemischen Dornröschenschlaf versetzt werden musste: „Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie“.

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