Meister im zartbitter-juvenilen Fach: der Autor Benedict Wells Foto: imago/teutopress/teutopress GmbH

Nach seinem großen Erfolg „Vom Ende der Einsamkeit“ meldet sich Benedict Wells mit einem neuen Buch zurück. Sein Roman „Hard Land“ erzählt von einem Sommer zwischen erstem Kuss und letzter Ölung.

Stuttgart - Sam ist ein schüchterner Fast-16-Jähriger, beladen mit den Problemen seines Alters: Angst, Einsamkeit, kein Sex. Doch plötzlich nimmt dieses Leben eine einschneidende Wendung: „In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.“ So beginnt „Hard Land“, der neue Roman von Benedict Wells, der vor fünf Jahren mit seinem Bestsellererfolg „Vom Ende der Einsamkeit“ im zartbitter-juvenilen Fach Maßstäbe gesetzt hat. Was folgt, ist schon tausend Mal erzählt worden. Niemand wüsste das genauer als der Autor selbst. Und so handelt dieses Buch eben auch nicht nur von Schicksalsschlägen, Kränkungen, Mutproben, Freundschaften und ersten Küssen, sondern vor allem von der großen Sehnsucht nach der Gesamtheit all dieser Dinge. Es feiert ein Genre, das in der Buchhandlung von Sams Mutter unter der Rubrik Coming-of-Age eingeordnet worden wäre. „Hard Land“ ist gewissermaßen die Coverversion dessen, was sich von Salingers „Fänger im Roggen“ bis Herrndorfs „Tschick“ auf dem Gebiet getan hat.

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