Thomas Strobl (links) und Winfried Kretschmann haben sich immer verständigt. Foto: imago images/Arnulf Hettric

Die CDU muss den Spagat üben. Sie sucht vor allem als Oppositionspartei im Bund Profil. Aber die grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg wird Thomas Strobl nicht aufs Spiel setzen, kommentiert Renate Allgöwer.

Stuttgart - Das war ein ziemlicher Rempler der baden-württembergischen CDU-Größen gegen den grünen Ministerpräsidenten. Gewonnen haben Parteichef Thomas Strobl und Fraktionschef Manuel Hagel nicht allzu viel mit ihrem Vorstoß, die einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusetzen. Winfried Kretschmann hat ein Machtwort gesprochen. Das Land hält sich an die Gesetze, ist das Ergebnis der Krisensitzung. So wie der grüne Ministerpräsident es stets gesagt hat. Aber der Bund muss offene Fragen klären – so kommt die CDU gesichtswahrend aus der unvermittelten Attacke gegen ihren Koalitionspartner im Land heraus.

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