Mit sechs Toren bester Frisch-Auf-Werfer: Linkshänder Nemanja Zelenovic. Foto: Baumann

Es war intensiv, es war spannend, es war ausgeglichen: Am Ende trennen sich die Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und HC Erlangen nach großem Kampf 27:27.

Göppingen - Es sollte doch noch etwas mehr Grün drauf. Deshalb waren die neuen, modifizierten Heimtrikots mit der Grundfarbei Blau noch nicht eingetroffen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen trat gegen den HC Erlangen noch einmal in den alten Trikots an – und kam in einem hoch spannenden Spiel zu einem leistungsgerechten 27:27 (13:14).

Lesen Sie hier: Interview mit HCE-Trainer Michael Haaß

Die 980 Zuschauer, die die örtlichen Behörden in der EWS-Arena zugelassen hatten, sahen vom Anpfiff weg eine äußerst intensive Partie auf Augenhöhe. Sie war geprägt von sehr viel Kampf, Herz und Leidenschaft. Die Führung wechselte ständig hin und her. Kein Team konnte sich auf mehr als zwei Tore Differenz absetzen. „Wir hätten zwar auch gewinnen können, aber ich kann auswärts mit dem Punkt sehr gut leben“, sagte HCE-Trainer Michael Haaß. Und Hartmut Mayerhoffer? Der war hin- und hergerissen. „Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle, wir haben es heute verpasst, uns mal auf drei, vier Tore abzusetzen. Wir gingen zu sorglos mit unseren Chancen um, dennoch war es eine Weiterentwicklung gegenüber den ersten beiden Spielen“, erklärte der Frisch-Auf-Trainer.

Ferlin hält drei Siebenmeter

Ganz entscheidend für den Ausgang war die starke Leistung von HCE-Torwart Klemen Ferlin. Der slowenischer Nationalkeeper gewann das Duell gegen das Göppinger Duo Daniel Rebmann/Urh Kastelic, unter anderem hielt der 31-Jährige drei Siebenmeter.

Lesen Sie hier: Frisch Auf präsentiert neues Trikot

Beste Werfer bei Frisch Auf waren Nemanja Zelenovic (6), Sebastian Heymann (5), Kresimir Kozina (5/1) und Marcel Schiller (5/2). Für den HCE traf Sime Ivic (9/3) am besten. Am Donnerstag geht es für Göppingen beim SC DHfK Leipzig weiter. Zuhause steht am 29. Oktober gegen den TBV Lemgo Lippe die nächste Partie an – dann in den blauen Trikots.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: