Ein Techniker wartet eine Gasförderanlage in Ruanda. Foto: AFP/Simon Maina

Die Erdgasvorkommen auf dem Kontinent sind gewaltig. Allerdings ist es schwierig, den Brennstoff nach Europa zu liefern.

Johannesburg. - Wenn sich selbst der Präsident des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft (AV) skeptisch zeigt, ist Vorsicht geboten. „Bei der Frage, wie wir kurzfristig mit dem Problem fertig werden können, hilft uns das wenig“, sagt AV-Präsident Stefan Liebing im Gespräch mit dieser Zeitung – und meint damit den Beitrag, den Afrika beim Decken des deutschen Erdgas-Bedarfs leisten kann, falls die russischen Lieferungen ausbleiben sollten. Berichte, wonach sich Deutschland bereits in wenigen Jahren von Putins fossilem Brennstoff entwöhnen könne, seien „reines Wunschdenken“, meint der Erdgasexperte: „Mehr als zehn oder zwanzig Prozent der russischen Einfuhren können wir in den kommenden Jahren nicht ersetzen.“

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