Für die Einreise nach Frankreich wird ein negativer PCR- oder Antigentest benötigt. (Archivbild) Foto: dpa/Peter Kneffel

Paris, Nizza oder Bordeaux – unser Nachbarland Frankreich ist immer eine Reise wert. Aktuell gibt es aufgrund der Coronapandemie einige Bestimmungen für Touristen. Wir haben die Corona-Regeln zusammengestellt, welche für die Anreise, den Aufenthalt und die Rückreise gelten.

Stuttgart - Ein Städtetrip nach Paris oder entspannen an den Stränden der Côte d’Azur. Auch während der Coronapandemie ist eine Reise in unser Nachbarland möglich, denn die Grenzen nach Frankreich sind offen. Es gibt allerdings einige Bestimmungen, die man für den Trip nach Frankreich und die Rückkehr nach Deutschland beachten muss. Wir geben einen Überblick darüber, was bei der Ein- und Ausreise gilt.

Das müssen Sie bei der Einreise beachten

Für die Einreise nach Frankreich brauchen Reisende einen negativen PCR- oder Antigentest und eine Erklärung zur Symptomfreiheit. Kinder unter elf Jahren sind genauso wie Geimpfte und Genesene von der Testpflicht ausgenommen. Der Corona-Test muss vor der Einreise durchgeführt werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Des Weiteren müssen Reisende bestätigen, dass sie keine Symptome einer Coronainfektion vorweisen und nicht in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten. Das dafür nötige Formular lässt sich auf der Website der französischen Regierung herunterladen und ist auch für Kinder unter elf Jahren verpflichtend.

Hier finden sie die Erklärung zur Symptomfreiheit.

Für die Reise nach Korsika gelten ähnliche Regeln. Auch hier wird ein negativer PCR- oder Antigentest und eine schriftliche Erklärung benötigt.

Hier finden Sie das Formular für Korsika.

Diese Corona-Regeln gelten in Frankreich

In Frankreich gilt derzeit eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis um sechs Uhr am nächsten Tag. In dieser Zeit darf die Wohnung nur unter bestimmten Voraussetzungen verlassen werden, dazu zählen beispielsweise die Arbeit, Spaziergänge mit dem Haustier oder für eine Langstrecken Flug- oder Zugreise. Die Ausnahmen müssen mit einem Zertifikat bestätigt werden, dies ist mit der französischen Corona-App möglich.

Freizeiteinrichtungen wie Museen, Theater und Kinos sind mit Kapazitätsbeschränkungen geöffnet. Auch der Einzelhandel und die Gastronomie haben mit Abstandsregelungen geöffnet. Es gilt eine Maskenpflicht in den Geschäften und Restaurants, außer während dem Essen und Trinken.

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Für Veranstaltungen mit über 1 000 Teilnehmern braucht man in Frankreich einen Health Pass. Dieser Pass bestätigt, dass die Person negativ getestet wurde, geimpft oder genesen ist. Der Pass kann auch digital in der französischen Corona-App vorgezeigt werden.

Hier finden Sie die französische Anti-Corona-App.

Das müssen Sie bei der Rückreise beachten

Frankreich ist vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft – lediglich die Insel Korsika und die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien gelten nicht mehr als Risikogebiet. Für Reisende, welche ihren Urlaub nicht in einer dieser Region verbracht haben, gilt bei der Rückkehr nach Deutschland eine Test- und Meldepflicht. Kinder unter sechs Jahren, Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht ausgenommen.

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Rückreisende müssen sich auf dem Einreiseportal des Bundesgesundheitsministeriums anmelden und diese Anmeldung bei der Einreise vorzeigen. Spätestens 48 Stunden nach der Einreise nach Deutschland muss ein negatives PCR- oder Antigentestergebnis auf das Portal hochgeladen werden. Bis das negative Testergebnis eingereicht ist, gilt eine Quarantänepflicht.

Hier finden Sie die digitale Einreiseanmeldung.

Flugreisende müssen schon vor der Rückreise der Fluggesellschaft einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen.

Weitere Informationen über die Rückreise nach Deutschland finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.

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