Mit Biolebensmitteln wurde im vergangenen Jahr ein Umsatz von 15 Milliarden Euro erzielt. Foto: dpa/Daniel Karmann

Wenn Gaststätten geschlossen sind, wird in der eigenen Küche gekocht. Und die Verbraucher kaufen ihre Lebensmittel mittlerweile bewusster ein. Doch die Anbauflächen bereiten den Biobauern Sorgen.

Nürnberg - Felix Prinz zu Löwenstein ist an Wachstum gewöhnt. „Seit Jahrzehnten entscheiden sich jedes Jahr mehr Kunden für Bio“, sagt der Chef des Bunds ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Aber was im Coronajahr 2020 passiert ist, hat auch er noch nicht erlebt. „Es war schwierig, das zu verdauen“, räumt der Agrarwissenschaftler und Biobauer ein. Er meint das Befriedigen eines historischen Nachfrageschubs, der auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) beeindruckt. „15 Milliarden Euro Umsatz mit Biolebensmitteln in Deutschland ist ein Rekord“, sagt sie zur digitalen Eröffnung der Nürnberger Biofach. Es ist die weltgrößte Branchenschau ihrer Art. Im Coronajahr 2020 hat die Branche ein Umsatzplus von gut 22 Prozent gemacht und damit ihr Branchenwachstum gegenüber dem schon sehr guten Jahr 2019 noch einmal verdoppelt.

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