Bei der zweiten Runde der Kommunalwahlen in Frankreich blieb die Wahlbeteiligung deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nur rund 40 Prozent der Franzosen gingen an die Urnen – womöglich auch wegen den Sicherheitsvorkehrungen wegen der Corona-Pandemie. Foto: dpa/Aurelien Morissard

Präsident Emmanuel Macron verpasst mit seiner Partei in Frankreich die vor den Kommunalwahlen gesteckten Ziele. Die Grünen stellen künftig in mehreren Städten – darunter auch in Straßburg – den Bürgermeister.

Paris - Die Grünen sind die großen Gewinner der Kommunalwahlen in Frankreich. Bisher hatte das Land nur einen grünen Bürgermeister in einer größeren Stadt: Eric Piolle in Grenoble. Doch im zweiten Wahlgang am Sonntag konnten die Vertreter von EELV (Europe Écologie-Les Verts) auch in Straßburg, Lyon, Lille, Marseille und Bordeaux gewinnen. Großer Verlierer der Wahl ist die Partei des Präsidenten Emmanuel Macron. Eine Regierungssprecherin räumte am Sonntag „enttäuschende Ergebnisse“ für die Bewegung La République en Marche (LREM) ein. Symbolisch für das schwache Abschneiden steht die deutliche Niederlage in der Hauptstadt Paris. Dort siegte die sozialistische Amtsinhaberin Anne Hidalgo mit rund 50 Prozent deutlich vor der LREM-Kandidatin Agnès Buzyn, die lediglich auf 16 Prozent der Stimmen kam.

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