„Der Weg von London, eine völlige Öffnung, wird auch von Einigen bei uns gefordert, ist aber ein ganz falscher“, sagte Lauterbach (Archivbild). Foto: dpa/Kay Nietfeld

Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte, spricht sich gegen eine schnelle Aufhebung der verbliebenen Corona-Maßnahmen aus. Er nennt Gründe – und macht Mut für den Sommer.

Berlin - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich gegen eine schnelle Aufhebung der verbliebenen Corona-Maßnahmen ausgesprochen. „Der Weg von London, eine völlige Öffnung, wird auch von Einigen bei uns gefordert, ist aber ein ganz falscher“, sagte Lauterbach der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). „Die Fallzahlen steigen zwar wieder, aber das war zu erwarten mit den Lockerungen, die gerade beschlossen wurden.

Sie werden auch noch weiter nach oben gehen. Wenn wir aber jetzt nicht drastisch öffnen und uns an die wichtigste Regel im Pandemie-Sommer halten, nämlich draußen geht viel, drinnen muss man vorsichtig bleiben, dann kommen wir gut durch.“ Der Weg in England, wo für den 19. Juli das Ende aller Corona-Maßnahmen angekündigt wurde, erzeuge „letztlich nur eine Welle von chronisch kranken Long-Covid-Kranken“, so Lauterbach.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: