Ein medizinischer Mitarbeiter desinfiziert einen Hotelkorridor in Shanghai. Foto: dpa/Andy Wong

Die Volksrepublik kann den bisher größten Corona-Infektionsstrang seit vergangenem Jahr unter Kontrolle bringen. Die wirtschaftlichen Kosten für das Land werden allerdings immer höher.

Peking - Der Covid-Test eines Hafenarbeiters in Ningbo fiel Ende voriger Woche überraschend positiv aus. Gesundheitlich bestand für den 34-Jährigen wohl keine ernsthafte Gefahr: Der Mann war bereits doppelt mit dem chinesischen Sinovac-Vakzin geimpft und zeigte keinerlei Symptome. Doch für die rigide Zero-Covid-Strategie der chinesischen Regierung löste er eine existenzielle Krise aus: Noch vor dem Morgengrauen, um 3:30 Ortszeit am Donnerstag, schlossen die Behörden den gesamten Meishan-Terminal inklusive angeschlossenem Zolllager auf unbestimmte Zeit. Ein herber Schlag für den Betrieb des Containerhafens von Ningbo – der weltweit größte seiner Art.

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