Mit Abstand und Maske: Eine Krankenschwester befragt einen Patienten bei der Erstaufnahme Foto: Mauritius/Jozef Polc

Kliniken und Praxen wollen den Regelbetrieb trotz der Corona-Pandemie sicherstellen. Bei chronisch Kranken hakt es allerdings noch. Betroffene fühlen sich in diesen Zeiten vom Gesundheitssystem nicht mehr wahrgenommen.

Stuttgart - Vor jedem Besuch beim Physiotherapeuten kommt Constantin Grosch ins Grübeln: „Soll ich den Termin wahrnehmen trotz eines möglichen Infektionsrisikos – oder soll ich lieber abwarten?“ Für den 28-Jährigen ist dies ein Dilemma. Grosch lebt mit einer chronischen Muskelkrankheit. Er gehört also zu der Risikogruppe, für die eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 lebensgefährliche Folgen hätte. „Und gerade mit Physiotherapeuten gibt es engen Körperkontakt.“ Nimmt er aber die Übungen nicht wahr, verliert er weitere Muskelkraft. „Und dieser Prozess ist unwiederbringlich.“

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