Die neue Tübinger Fahrradbrücke gefällt dem AfD-Politiker Bernd Gögel. Foto: Yvonne Berard

Im umweltbewegten Tübingen outet sich der Atomkraftbefürworter Bernd Gögel als Fan einer bundesweiten Fotovoltaikpflicht und sagt, dass der Mensch sehr wohl seinen Anteil am Klimawandel habe. Das sehen viele in seiner Partei ganz anders.

Tübingen - In die grüne Hölle kommt Bernd Gögel mit dem Diesel-Bus. „Das ist unser Fraktionsfahrzeug, eine V-Klasse mit Euro 6d-temp, das ist umweltfreundlicher als ein E-Auto“, behauptet der baden-württembergische AfD-Fraktionsvorsitzende, und hat es vorgezogen, sich zum Sommerinterview in Tübingen chauffieren zu lassen, anstatt die Schiene zu nutzen. Treffpunkt ist der Bahnhof, Thema die Umweltpolitik der AfD – und kaum eine Stadt wäre da geeigneter für einen Spaziergang als das kleine Tübingen, das bis 2030 klimaneutral sein will. Für Gögel, der gerne über die „grünen Weltrettungsfantasien“ schimpft wird es eine Tour der ökologischen Premieren und Bekenntnisse, die aufhorchen lassen. Aber der Reihe nach.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen

Oder finden Sie hier das passende Abo: