Für derzeitige Wohngeldbezieher steigt das monatliche Wohngeld Anfang 2022 im Durchschnitt um rund 13 Euro je Haushalt. Foto: imago images/Andreas Gora/Andreas Gora via www.imago-images.de

Zum 1. Januar des kommenden Jahres wird im Südwesten das Wohngeld erhöht. Rund 61.500 Haushalte mit kleinem Einkommen werden davon voraussichtlich profitieren.

Stuttgart - Von der Erhöhung des Wohngelds zum 1. Januar werden in Baden-Württemberg voraussichtlich rund 61.500 Haushalte mit kleinem Einkommen profitieren. Dies teilte Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) am Dienstag in Stuttgart mit. Aktuell bekommen im Südwesten 59.000 Haushalte den stattlichen Zuschuss. Durch die im Mai verabschiedete Reform können ab Anfang 2022 etwa 2500 weitere Haushalte erstmals einen Antrag auf Wohngeld stellen.

Für die bisherigen Wohngeldhaushalte steige das monatliche Wohngeld zum Anfang kommenden Jahres im Durchschnitt um rund 13 Euro. Wie hoch das Wohngeld ist, hängt vom Einkommen und der Haushaltsgröße sowie den Mietkosten ab. Im vergangenen Jahr wurde eine Reform beschlossen, die festlegt, dass die Sätze alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Das geschieht zum Jahreswechsel das erste Mal.