Das mehr als 40 Jahre alte Betriebsgebäude aus Holz der Deponie Einöd wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Foto: /Mathias Kuhn

Das Betriebsgebäude auf der Deponie Einöd ist sanierungsbedürftig. Es wird abgerissen und durch einen drei Millionen Euro teuren Neubau aus Holz ersetzt.

Seit 92 Jahren fungiert die Klinge an der Ortsgrenze von Hedelfingen nach Esslingen-Weil als Deponie für Abfälle. Zunächst wurde Hausmüll entsorgt. Seit dem Jahr 1973 wurde der Standort nur noch bei Ausfällen der Müllverbrennungsanlage genutzt, seit dem Jahr 1998 wurde sie in eine für die Region wichtige Mineralstoffdeponie überführt. Heute wird sie für die Ablagerung von mineralischen Stoffen sowie als Wertstoffhof genutzt, in dem die Stuttgarterinnen und Stuttgarter Grünmüll, Elektroschrott und andere recycelbare Wertstoffe abgeben können. Die Angebote werden gut genutzt, die Deponie erfüllt damit wichtige Aufgaben – jetzt erfolgt der nächste Schritt, um den Standort fit für die Zukunft zu machen. Im kommenden Jahr erhält die Deponie ein neues Betriebsgebäude. Der Gemeinderat hat für das Projekt rund drei Millionen Euro bereitgestellt. Es wird höchste Zeit. Bereits von außen wirkt das 1981 erbaute Gebäude an der Einfahrt auf die Deponie eher wie eine Baracke. Wer genauer hinschaut, entdeckt Feuchtigkeitsschäden. In manchen Innenräumen hat sich Schimmel gebildet. Der Bau muss saniert werden. Hinzu kommt: Durch die gestiegenen Aufgaben und geänderten Betriebsabläufe benötigt die Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) mehr Büro- und Personalräume.

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