Foto: DPA - Patrick Seeger/Symbol

In absolute Lebensgefahr haben sich zwei unbekannte Männer begeben, als diese auf zwei S-Bahnen mitsurften. Bei der S-Bahn 7126 in Richtung Kirchheim/Teck surfte am Samstag zwischen 11.40 Uhr und 11:46 Uhr ein Unbekannter von Untertürkheim bis zum Bahnhof Esslingen mit. Ersten Erkenntnissen zufolge beobachtete eine Reisende den Aufstieg auf die S-Bahn und verständigte über Notruf die Polizei. Am Sonntag gegen 21:20 Uhr surfte ein Mann bei der S-Bahn 7167 von Oberesslingen nach Esslingen-Mettingen mit.
Auch hier sah eine Zeugin, wie die Person auf die Mittelkupplung des letzten Wagens der S-Bahn gestiegen war. Die betreffenden S-Bahnen wurden bis zum Eintreffen der Bundes- und Landespolizei getoppt.
Eine Fahndung nach den unbekannten Surfern verlief ergebnislos. Auf Grund der Vorfälle kam es zu bahnbetrieblichen Beeinträchtigungen. Ob es sich bei den S-Bahnsurfern um dieselbe Person handelt ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Bahnsurfen ist lebensgefährlich. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit können Bahnsurfer den Halt verlieren, gegen Hindernisse wie Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen oder nach Kontakt mit der 15 000 Volt führenden Oberleitung einen Stromschlag erhalten.


Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den S-Bahnsurfern geben können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei in Stuttgart unter der Telefonnummer 870350 zu melden

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