Junge Bräute nehmen an einer Kollektivhochzeit in Afghanistan teil. Foto: dpa/Naweed Haqjoo

Vor einer Zwangsverheiratung sind junge Mädchen mit Migrationshintergrund auch in Stuttgart nicht sicher. Eine 18-Jährige erzählt, wie sie dem entkommen konnte. Der Preis dafür ist hoch: Es kostet sie für immer den Kontakt zu ihrer Familie.

Stuttgart - Aller Augen sind auf Nuna gerichtet. Sie ist aufgeregt. Eine Panikattacke befällt sie. Ihr Name ist falsch, denn sie soll nicht identifizierbar sein. Sie soll aus ihrem Leben erzählen, aber geschützt sein vor den Nachstellungen ihrer großen Familie und vor ihren gewalttätigen Brüdern, Cousins und dem Vater. „Wenn meine Familie wüsste, wo ich bin und was ich tue, wäre ich tot“, sagt die heute 18-Jährige. Vor zwei Jahren ist sie einer Zwangsverheiratung entkommen.

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