Foto: dpa - Symbolbild dpa

Im Fall der Göppingen-Leiche gab es zwei Festnahmen. Gegen einen der Verdächtigen wurde ein Haftbefehl erlassen, sein mutmaßlicher Komplize soll einem Haftrichter vorgeführt werden.

Göppingen (dpa/lsw)Bei dem in Göppingen gefundenen Toten handelt es sich um einen 39-Jährigen, der ersten Ermittlungen zufolge einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag nach der Obduktion mit. Zwei 16 und 19 Jahre alte Verdächtige seien in der Nacht zum Montag festgenommen worden. «Nach weiteren umfangreichen Ermittlungen richtet sich nun ein Tatverdacht gegen die zwei Männer aus dem Raum Göppingen», hieß es laut Polizei.

Das zuständige Amtsgericht habe Haftbefehl gegen den 16 Jahre alten Jugendlichen erlassen. Sein mutmaßlicher Komplize im Alter von 19 Jahren soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Ermittlungen zufolge soll der 39-Jährige aus Göppingen am späten Samstagabend den Verdächtigen begegnet sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer das Opfer geschlagen und getreten haben. Bei der Obduktion seien zahlreiche Verletzungen festgestellt worden.

Am Sonntagmorgen hatte ein Ehepaar die Leiche im Gebüsch neben einem Supermarkt entdeckt und die Polizei sowie den Rettungsdienst verständigt. Mehrere Zeugen wurden am Sonntag vernommen. Beide Verdächtige seien Zeugen aufgefallen, weil sich «offenbar» Blut an deren Kleidung befunden habe, hieß es. Die Polizei hatte eine Sonderkommission eingerichtet. Zu einem möglichen Motiv oder zur Nationalität des Opfers und der Tatverdächtigen gab es zunächst keine Angaben.

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