Im Winter ist hier viel los. Doch im Spätsommer hat man den Zürsersee für sich allein. Er eignet sich für eine Pause nach dem langen Anstieg von Zürs. Hier verläuft die zweite Etappe des Wanderwegs „Grüner Ring“. Foto: Helge Bendl

Wandern, wo andere im Winter Ski fahren: In Vorarlberg führen die drei Etappen des „Grünen Rings“ über Almen und Bergkämme zu Seen und Wasserfällen. Ebenso spektakulär wie das Panorama der Natur ist eine Kunstinstallation in der hochalpinen Landschaft.

Lech - Glatt wie ein Spiegel liegt er da: Kein Windhauch kräuselt die Oberfläche des Monzabonsees. Schroffe Gipfel prägen das Panorama, viele davon hoch genug, dass in den Spalten der Schattenseiten bis in den Herbst hinein die Schneereste überdauern. Stahlblau ist der Himmel an diesem Morgen, graublau die Berge, dunkelblau der See. Dann aber blinzelt die Sonne über die 2632 Meter hohe Rüfispitze und bringt das Wasser zum Funkeln, ganz so, als habe es ein Magier in flüssiges Gold verwandelt. Die Natur bietet eines der schönsten Panoramen der Vorarlberger Alpen. Und die Menschen? Sitzen wahrscheinlich noch unten im Tal beim Genießerfrühstück. Sie wissen gar nicht, was sie hier oben alles verpassen.

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