Komm doch zu mir ins Bett, habe ihre Freundin sie gebeten, berichtet Karin John-Schünemann, wie es zu dem Bild kam. Aufstehen konnte diese da schon nicht mehr. Foto: Privat

Der Medizinische Dienst arbeitet weiter im Pandemiemodus. Bei einer Inzidenz von über 50 erfolgt keine Begutachtung zu Hause. In einem Stuttgarter Fall wurde eine kranke Frau nicht einmal angerufen – erst nach ihrem Tod kam Post. Ihre Erbin erhebt Vorwürfe.

Stuttgart - Renate N. ist gestorben, wie sie es sich gewünscht hat: zu Hause und nicht allein. „Ich war bei ihr“, erzählt Karin John-Schünemann. Sie zeigt Bilder aus den letzten Tagen mit ihrer „Mutschin“, wie sie sie liebevoll nannte. Darauf liegen die Freundinnen gemeinsam im Pflegebett: „Komm zu mir, Püppchen“, habe Renate N. sie zuvor gebeten. Weil die 76-Jährige so schmal war, war genug Platz für beide.

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