Der Torjäger hat zugeschlagen: Mario Gomez im Mai 2018 gegen Hoffenheim Foto: imago/R/obin Rudel

Die Sonne schien, die Hütte war voll und der Jubel riesengroß. Am 5. Mai 2018 gab es den bisher letzten Sieg des VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim – mit einem besonderen Hauptdarsteller.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart empfängt die TSG Hoffenheim an diesem Sonntag (18 Uhr) zum Baden-Württemberg-Duell in der Bundesliga. Den bisher letzten Sieg gegen die Kraichgauer gab es am 5. Mai 2018 – und das lief so: 2:0 gewann das Team des damaligen Trainers Tayfun Korkut gegen die TSG. Hinterher lebte der Traum vom Europapokal, am letzten Spieltag dann gelang dem VfB mit dem 4:1 beim FC Bayern der Coup.

Allerdings – da Eintracht Frankfurt später überraschend den DFB-Pokal im Finale gegen die Bayern holte, reichte Platz sieben am Ende doch nicht für die Teilnahme am internationalen Geschäft.

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Doch zurück zum bisher letzten Dreier gegen die TSG Hoffenheim Anfang Mai 2018 – an dem Mario Gomez maßgeblich beteiligt war. Denn der Torjäger schnürte den Doppelpack. Und weil der VfB in der Offensive sehr effizient war, hinten gut verteidigte und vor allem in der Anfangsphase Glück hatte, dass Hoffenheim seine vielen Chancen nicht nutzte, reichte es zum 2:0.

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Gomez übrigens erzielte gegen die TSG, die damals von Julian Nagelsmann trainiert wurde, seine Tore Nummer 94 und 95 für den VfB Stuttgart – damit schoss er sein Team nicht nur zu einem weiteren Sieg in der Bundesliga, sondern zog zugleich in der Liste der Rekordtorschützen am früheren VfB-Angreifer Jürgen Klinsmann vorbei.

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Die Tore gegen die TSG fielen so: Nach einer Flanke von Christian Gentner kam Hoffenheims Kevin Akpoguma in Minute 25 nur unzureichend mit den Haarspitzen an den Ball, sodass der dahinter frei stehende Gomez aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben konnte. Es war das erste Heimtor für Gomez seit seiner Rückkehr vom VfL Wolfsburg im Winter.

Später dann schickte Erik Thommy Gomez aus der eigenen Hälfte steil, der Stürmer verlud im gegnerischen Strafraum noch Akpoguma und vollstreckte zum 2:0 (74.). Der Rest war Stuttgarter Jubel – vor vollem Haus.

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