Frauen nehmen die Symptome einer Herzschwäche häufig nicht ernst: Atemnot beim Treppensteigen, dicke Beine oder ein aufgedunsener Bauch. Foto: AP - stock.adobe.com/bulgrin

An einer Herzschwäche leiden immer mehr Frauen – oft, ohne es zu wissen. Das hat tödliche Folgen: So sterben Betroffene sehr viel häufiger als Männer an diesem Gesundheitsproblem. Wie Patientinnen dieser Gefahr entgehen können zeigt die Geschichte einer 76-Jährigen.

Stuttgart - Sieben Jahrzehnte tat das Herz, was es tun sollte: Es pumpte bis zu fünf Liter pro Minute durch den Körper von Hanna Schumann, die nun im Sprechzimmer des Herzzentrums am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart sitzt. Dann ließ die Pumpkraft immer weiter nach. Die 76-jährige Schumann, die in Wahrheit anders heißt, konnte sich mit der körperlichen Schwäche noch einige Jahre arrangieren. Doch in den vergangenen sechs Wochen nahm das Unwohlsein zu: „Ich hatte mehr und mehr Atemnot.“ Die Luft wurde knapp – beim Treppensteigen, bei der Gartenarbeit. Am Ende konnte die ältere Dame nicht einmal mehr flach im Bett liegen. „Ich will doch nur mich, das Haus und den Garten weiterhin gut versorgen zu können“, sagt sie zu den beiden Ärzten: dem Chefarzt der Kardiologie, Raffi Bekeredjian und seinem Kollegen, der Oberarzt Philipp Nikolai. „Dann müssen wir ihr Herz stärken“, lautet deren Antwort.

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