Die Verurteilte und Ihr Anwalt. Foto: dpa/Sven Hoppe

Deutschland versucht, die barbarische Welt durch Gerichtsurteile wenigstens ein Stück weit gerechter zu machen. Ein richtiger Ansatz, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Vor dem Münchner Oberlandesgericht ist es in den vergangenen zweieinhalb Jahren um einen bestialischen Mord gegangen. Um einen Mord, der einen aufschreien lässt ob seiner Ungeheuerlichkeit. Um einen Mord an einem fünf Jahre alten Mädchen, das mit seiner Mutter zusammen als Sklavin gehalten wurde, weil es als Jesidin geboren wurde. Um einen Mord, in der Gluthitze des Irak, in dem man das angekettete Kind bei 49 Grad in der Sonne sterben ließ.

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