Maximilian I. (li.) und seine Familie. Ist die „Habsburger Lippe“ bei Kaiser Maximilian noch schwach ausgeprägt, ist der Unterbiss bei seinem Enkel Karl V. (vorne in der Mitte) schon deutlich zu erkennen. Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Mit strategischen Hochzeiten sichern sich die Habsburger große Teile Europas. Doch die Heiratspolitik trägt bereits den Samen des Untergangs in sich. Die Habsburger sind nicht das einzige Geschlecht, das einen hohen Preis für seine Inzucht zahlt.

Wien/Madrid/London - Einen Habsburger erkennt man sofort: der längliche Schädel, das vorspringende Kinn, die wulstige Unterlippe, die gebogene Nase, die hervorstehenden Augäpfel. Merkmale, die es Hofmalern wie Diego Velázquez unmöglich machen, die hohen Herrschaften originalgetreu abzubilden, ohne die missgestalteten Blaublüter zu beleidigen. Eine Physiognomie, die das Haus Habsburg seiner Heiratspolitik verdankt. Eine Politik, die allein dem Machtzuwachs und Machterhalt dient.

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