Wenn das heimische WLAN nicht mehr mitmacht, scheitert auch die Arbeit im Homeoffice – selbst wenn die Netze selbst nicht überlastet sind. Foto: Jürgen Fälchle/stock.adobe.com

Beschäftigte im Homeoffice klagen immer wieder über schlechte Internetverbindungen. Doch dahinter stecken meist hausgemachte Probleme.

Stuttgart - Mehr als zwei Millionen Kabel-, Telefon- und Internetkunden zählt Vodafone im Südwesten. Der Anbieter, der im vergangenen Jahr Unitymedia übernahm, ist derzeit ein Seismograf, wie sich die Verbraucher im Land verhalten: Im Vodafone-Festnetz ist der Datenverkehr im Vergleich zur ersten Märzwoche um mehr als 50 Prozent angestiegen, das Gleiche gilt für das Telefonieren im Festnetz und mit dem Handy. Nur der mobile Datenverkehr nahm etwas ab. „Persönliche Telefongespräche mit Freunden, Verwandten und Kollegen nehmen deutlich zu“, sagt ein Konzernsprecher. „Ebenso finden im beruflichen Umfeld deutlich mehr Telefonate statt – anstelle von persönlichen Gesprächen im Büro, Konferenzen, Tagungen und Meetings.“ Die Vodafone-Netze würden trotz erhöhter Last „sehr stabil arbeiten“, betont der Sprecher. Die Kapazitäten seien nicht eingeschränkt und könnten weiter ausgebaut werden. Dazu habe man Teams gebildet, die jederzeit gegensteuern könnten.

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