Der Streifenpolizist Andersen (Jacob Hauberg Lohmann, li.) geht ruppig mit denen um, deren Nase ihm nicht passt. Foto: ARD Degeto/KochMedia/Tine Harden

Ist die Polizei außer Kontrolle? Laufen arabische Jugendcliquen kriminell aus dem Ruder? Der dänische Spielfilm „Shorta“ im Ersten führt ins Hochhausviertel.

Stuttgart - Shurta, auch shorta geschrieben, ist eigentlich ein wertfreier Ausdruck. Im Arabischen nennt man so die Polizei. Schon im 7. Jahrhundert in den Tagen des Kalifen Uthman, des Schwiegersohns des Propheten, trug eine Elitegruppe von Ordnungskräften diese Bezeichnung. Vom Respekt von damals ist nichts übrig, wenn der Begriff im dänischen Spielfilm „Shorta – Das Gesetz der Straße“ in einer Hochhaussiedlung Kopenhagens fällt. Hier in Svalegarden ließe sich Shorta mit Bullenschwein übersetzen. Kaum sind die Polizisten Andersen (Jacob Lohmann) und Høyer (Simon Sears) ein Stück weg von ihrem Streifenwagen, prangt auf dessen Flanke schon die schwarze Sprühschrift „Fuck shorta“.

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